.VPG Ausbildung

Die Ausbildung in VPG gliedert sich in 3 Bereiche
die Fährtenarbeit, die Unterordnung, den Schutzdienst
Somit bildet man von Anfang an 3 gleisig aus. Den Abschluss bilden dann die Leistungsnachweise in Form von Prüfungen.
Grundlage
und Voraussetzung für die VPG-Prüfungen ist die Begleithundeprüfung.
Die Ausbildung und Prüfung im Rahmen der Begleithundeprüfung basiert auf
1. Sachkunde des Hundehalters
2. Gehorsam des Hundes
3. Sozialverträglichkeit des Hundes
Sie
kann ab einem Alter des Hundes von 15 Monaten abgelegt werden. Nach
bestandener BH Prüfung können ab einem Alter von 18 Monaten nacheinander
VPGI, VPGII und VPGIII abgelegt werden. Ein Aufstieg in die jeweils höhere Klasse hängt von der erreichten Punktzahl ab.
Zu
einer Schutzhundeprüfung gehört der Nachweis der Führigkeit des Hundes,
also seiner Bereitschaft, sich den Befehlen seines Menschen
unterzuordnen und sie gehorsam auszuführen. Der Gehorsam bildet die
Grundlage für das harmonische Zusammenwirken von Hundesportler und Hund.
Ein richtig ausgebildeter Hund wird sich immer freudig unterordnen, ist
er doch ein soziales Wesen, das im Rudel in einer stark hierarchisch
gegliederten Ordnung lebt.
Der
Spiel-und Jagdtrieb des Hundes kommen dem Menschen bei der Ausbildung
seiner Vierbeiner weit entgegen. Das gemeinsame Training macht Spaß und
festigt und fördert gleichzeitig das gegenseitige Verstehen von Mensch
und Hund.
Anmerkung:
Auch
die Ausbildung im Schutzdienst sollte schon in jungen Jahren beginnen.
Dort wird der Beutetrieb (Beutefangverhalten) des Hundes angesprochen,
damit er später den Schutzärmel als Beute ansieht und in diesem Trieb
ausgebildet werden kann. Dabei muss man jedoch ein weiteres Mal
entscheiden, welche Art von Schutzhundeausbildung man beschreibt. Die
verbreitetste ist die sportliche Schutzhundeausbildung bei der
Schutzhundeprüfungen abgelegt werden und die hauptsächlich aufgrund von
sportlichem Ehrgeiz und Spaß an diesem Sport absolviert wird.
Im
Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem absolut
sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen
Begleiter zu trainieren.
Im
VPG-Bereich (VPG: Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) geführte
Hunde sind daher meistens wesentlich selbstsicherer, ruhiger und besser
zu führen als ihre nicht ausgebildeten Artgenossen. Heute bildet man die
Tiere immer mehr ausschließlich über Motivation und Spiel ohne
wesentlichen Druck aus. Der Hund im Sport lernt nicht, wie oft falsch
dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann sein
Beutefangverhalten artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde
ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert; außerhalb des
Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund
keinen Menschen angreifen - im Gegenteil. Er reagiert laut Statistiken
wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen. Grundvoraussetzung für eine VPG-Prüfung ist der Nachweis einer bestandenen Begleithundeprüfung (BH) In den Disziplinen Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst wird die Vielseitigkeit und Intelligenz der Hundes gleichermaßen gefordert und gefördert. Hier eröffnet sich ihm ein weites Betätigungsfeld und Aufgaben, die er in unserer für ihn eng gewordenen Welt gerne erfüllt. An Hundeführer/in wie an Hund werden hier hohe Erwartungen gestellt.

DVG - Trainerin: Silke Bormann
Tel.: 04251 - 67395

E-mail: info@hundesport2000ev.de