Ausbildungsmöglichkeiten


In unserem Verein bieten wir Ihnen folgenden Ausbildungsmöglichkeiten.


Welpen - Ausbildung in unserer Welpenschule

Sinn und Zweck der Welpenschule ist es, die wichtigste Phase im Leben eines Hundes auszunutzen um seine Entwicklung positiv zu beeinflussen. Die Erziehungsmethoden basieren auf Belohnung und positiver Bestärkung statt auf Bestrafung: Wenn der Hund beispielsweise brav bei Fuß gelaufen ist oder ohne Angst durch einen Tunnel gelaufen ist, bekommt er ein dickes Lob, Streicheleinheiten und manchmal auch ein Leckerli. So wird aus einem tapsigen und eventuell ängstlichen Welpen ein wohlerzogener, freundlicher und aufgeschlossener Hund.

Basisausbildung/Erziehungskurs

Die Hauptaufgabe der Basisausbildung liegt darin, dem Hundehalter den richtigen Umgang mit seinem Hund zu vermitteln und die Signale des Hundes zu verstehen. Hier treffen Halter kleiner wie großer Hunde aufeinander und lernen zu verstehen, dass es keine Probleme im Umgang miteinander geben wird, wenn Spielregeln beachtet werden.

Dieser Bereich umfasst das Erlernen oder festigen der Grundkommandos, (wer möchte) bis zur Begleithundeprüfung.
Das Absolvieren der Begleithundeprüfung berechtigt dann, in den verschiedenen Sportarten, für einen Hundesportverein, auf Turnieren zu starten.
In der Gruppe befinden sich Hunde aller Größen und Rassen, mit unterschiedlichen Ausbildungsständen.Basisausbildung

Hier lernen zuerst der Hundeführer, wie er richtig mit seinem Hund umgeht, wie er ihn motiviert und wie er ihn artgerecht ausbildet. Es werden die Grundbegriffe: Fuß, Sitz, Platz, Hier, Bleib und die allgemeine Umweltverträglichkeit gelernt und geübt.




Junghundeausbildung in unserer Junghundeschule

"Team"- Mensch und Hund!  Bevor aus Hundehalter und Hund ein Team wird, muss der Umgang miteinander erlernt werden. Gerade die Übungen für den Team-Test zeigen eindrucksvoll, dass beide - Mensch und Hund - zusammengehören. Die einzelnen Übungen richten sich danach aus, dass der gut erzogene Hund unkompliziert und spannungsfrei mit vielen Alltagssituationen zu recht kommt.


Turnierhundesport

Der Turnierhundesport (THS), früher auch als Breitensport bezeichnet, ist eine Hundesportart, die Hund und Mensch gemeinsam ausführen. Die bekanntesten Varianten sind der Vierkampf und der Geländelauf. Weitere Varianten des Turnierhundesportes sind: Combinations-Speed-Cup(CSC), Qualifikations-Speed-Cup (QSC), Shorty und Einzel-Hindernislauf (aufgeteilt für Hunde bis 50 cm und über 50 cm Schulterhöhe)



VPG - Ausbildung: derzeit nicht besetzt.

Die Ausbildung in VPG gliedert sich in 3 Bereiche
die Fährtenarbeit, die Unterordnung, den Schutzdienst

Somit bildet man von Anfang an 3 gleisig aus. Den Abschluss bilden dann die Leistungsnachweise in Form von Prüfungen.
Grundlage und Voraussetzung für die VPG-Prüfungen ist die Begleithundeprüfung. Die Ausbildung und Prüfung im Rahmen der Begleithundeprüfung basiert auf
1. Sachkunde des Hundehalters
2. Gehorsam des Hundes
3. Sozialverträglichkeit des Hundes

Sie kann ab einem Alter des Hundes von 15 Monaten abgelegt werden. Nach bestandener BH Prüfung können ab einem Alter von 18 Monaten nacheinander
VPGI, VPGII und VPGIII abgelegt werden. Ein Aufstieg in die jeweils höhere Klasse hängt von der erreichten Punktzahl ab.

Zu einer Schutzhundeprüfung gehört der Nachweis der Führigkeit des Hundes, also seiner Bereitschaft, sich den Befehlen seines Menschen unterzuordnen und sie gehorsam auszuführen. Der Gehorsam bildet die Grundlage für das harmonische Zusammenwirken von Hundesportler und Hund. Ein richtig ausgebildeter Hund wird sich immer freudig unterordnen, ist er doch ein soziales Wesen, das im Rudel in einer stark hierarchisch gegliederten Ordnung lebt.
Der Spiel-und Jagdtrieb des Hundes kommen dem Menschen bei der Ausbildung seiner Vierbeiner weit entgegen. Das gemeinsame Training macht Spaß und festigt und fördert gleichzeitig das gegenseitige Verstehen von Mensch und Hund.

Anmerkung:
Auch die Ausbildung im Schutzdienst sollte schon in jungen Jahren beginnen. Dort wird der Beutetrieb (Beutefangverhalten) des Hundes angesprochen, damit er später den Schutzärmel als Beute ansieht und in diesem Trieb ausgebildet werden kann. Dabei muss man jedoch ein weiteres Mal entscheiden, welche Art von Schutzhundeausbildung man beschreibt. Die verbreitetste ist die sportliche Schutzhundeausbildung bei der Schutzhundeprüfungen abgelegt werden und die hauptsächlich aufgrund von sportlichem Ehrgeiz und Spaß an diesem Sport absolviert wird.
Im Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen Begleiter zu trainieren.
Im VPG-Bereich (VPG: Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) geführte Hunde sind daher meistens wesentlich selbstsicherer, ruhiger und besser zu führen als ihre nicht ausgebildeten Artgenossen. Heute bildet man die Tiere immer mehr ausschließlich über Motivation und Spiel ohne wesentlichen Druck aus. Der Hund im Sport lernt nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann sein Beutefangverhalten artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert; außerhalb des Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen - im Gegenteil. Er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen.


Zirkeln oder Longieren mit Hund

Wer bisher dachte nur Pferde können longiert werden, der hat was verpasst. Was, Hunde longieren….? Leichtes verschmitztes Lächeln auf den Gesichtern der Hundehalter. Eigentlich gibt es das Hunde longieren schon seit 1960. In Skandinavien wurden die Polizeihunde damit trainiert um Ausdauer zu bekommen.Was man mit dem Hundelongieren alles bezwecken können,erfahren Sie jetzt.

Longieren ist eine einfache, in Deutschland noch recht unbekannte Beschäftigungsmöglichkeit zum Aufbau der Bindung der geistigen und körperlichen Auslastung des Hundes. Es lernt uns die Muttersprache des Hundes besser zu verstehen und zu erlernen, wir können dadurch dem Hund mehr geben und können dem Hund gerecht nehmen. Longieren schafft eine harmonische Vertrauensbasis, es ist artgerecht, denn es kommt den natürlichen Bedürfnissen des Hundes entgegen, denn rassebedingte Vorlieben wie, hüten, revieren, laufen, jagen können kontrolliert ausgelebt werden. Im Bereich der Bindung, Führung oder des Vertrauens oder im Bezug auf Konfrontation bei Artgenossen, Jagdobjekte und Angstobjekte ist das Longieren individuell.
Longieren ist zielorientiert. Es kann helfen den Hund im Alltag besser führen zu lernen. In allen Bereichen der Ausbildung wie Agility, Obedience, Dog Dancing und vieles mehr.
Sogar für Menschen mit Einschränkungen (Rollstuhl) ist das Hunde longieren hervorragend geeignet. Hunde die durch den Leinenzwang/Leinenpflicht ein trübes Leben führen, werden dadurch geistig und körperlich ausgelastet. Währen des Longiertrainings entwickelt sich eine mentale Leine, der Hunde orientiert sich schnell an der Körpersprache des Besitzers. Der Hund fängt an, mit seinem Besitzer zu kommunizieren.


Begleithundprüfung mit Verhaltenstest

BH A/VT und BH/VT

Jeder Hund muss grundlegende Verhaltensweisen beherrschen, damit er für sich und seine Umwelt keine Gefahr darstellt. Gerade in der heutigen Zeit ist es enorm wichtig, dass der Hund ein friedlicher und umgänglicher Begleiter ist, der mit allen Umweltbedingungen zurecht kommt und keinem zur Last fällt.

Deshalb sollte jeder Hund eine Basisausbildung durchlaufen, deren krönender Abschluss die Begleithundeprüfung ist.


Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest

Jeder Hundeführer muss vor dem praktischen Teil einen theoretischen Test bestehen. Dazu werden 30 Fragen aus einem umfangreichen Fragenkatalog ausgewählt, die der Hundeführer dann beantworten muss. Besteht er diesen Test, kann er mit seinem Hund im praktischen Teil sein Können beweisen.

Der praktische Teil fordert neben einer allseitigen Verträglichkeit des Hundes den allgemeinen Gehorsam. Der Hund muss also Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz aus der Bewegung, Platz aus der Bewegung mit Hereinrufen und Ablegen beherrschen. Auch im Straßenverkehr und im Umgang mit Menschen und anderen Hunden muss der Hund seine Friedfertigkeit beweisen. Die Begleithundeprüfung gibt es in zwei Stufen: BH A (ohne die Abgabe von Schüssen) und BH.

Die Begleithundeprüfung sollte für jeden Hundeführer Ziel und Pflicht sein. Denn er erhält damit eine führigen Begleit- und Familienhund, mit der er sich überall zeigen kann. Auch kann eine bestandene Prüfung in der heutigen Zeit sehr wertvoll sein.

Eine bestandene Begleithundeprüfung ist außerdem die Voraussetzung für die Teilnahme an allen anderen Hundesportarten, ohne deren Vorliegen man an keinem Wettkampf teilnehmen darf. Deshalb sollte es im Interesse jedes Hundehalters liegen, diese Prüfung im Verein abzulegen. Vielleicht hat er ja Gefallen an der Arbeit mit dem Hund gefunden. Dann stehen ihm zahlreiche weitere Möglichkeiten des Hundesports offen...